Rezept: Karotten-Ingwer-Suppe aus dem Thermomix

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Premiere! Liebe Leserinnen und Leser, ich präsentiere heute eine Premiere :)

Folks, ich habe es getan und dann lange überlegt ob ich Euch davon erzähle. Ich habe eine Karotten-Ingwer-Suppe gekocht. Einige werden sich jetzt gleich wundern: Amelie kocht Karottensuppe? Niemals! Sie hat doch immer gesagt, das mag sie nicht…
Ja, auch das war eine Premiere. Aber die noch viel erwähnenswertere war die Benutzung eines Thermomix dazu. Und deswegen habe ich so lange überlegt.

Karotten Suppe III

Der ein oder andere Foodie oder Küchenmaschinen interessierte Mensch hat sicherlich mitbekommen, dass es seit Anfang September einen neuen Thermomix gibt. Nichts ungewöhnliches, dass Produkte gerelaunched werden, aber dass dieser Relaunch bei einem Küchengerät genauso geheim gehalten wird wie die Erscheinung eines neuen Appleprodukts sorgte für viel Wirbel und auch Ärger. Viele sind verärgert, weil sie sich kurz vorher erst “den Alten” zugelegt haben oder verurteilen grundsätzlich die Kommunikationsstrategie von Vorwerk. Ich als Kommunikationsmensch finde dieses Vorgehen ja gar nicht mal so schlecht. Das Küchengerät gewinnt an Aufmerksamkeit. Schlechte PR ist auch PR. Und dem Googleranking schadet es auch nicht.

Ein wenig doof geguckt habe ich aber schon, als ich die Präsentation des neuen Geräts sah und den Link an meine Mutter weiterschickte. Sie war damals nämlich seit 3 Wochen stolze Besitzerin des Vorgängermodells und lud mich postwendend ein, das gute Stück nun endlich einmal gemeinsam auszuprobieren.

Karottensuppe I

Wie ich letztens schon erwähnt hatte (HIER), bin ich (bislang) kein großer Fan von Küchenmaschinen und finde schnippeln und Co bisweilen sogar entspannend. Aber für ein schnelles Süppchen aus dem Allroundgerät bin ich dann doch auch zu haben. So haben Mutter und Tochter nämlich auch bei einem nur kurzen Heimatbesuch Zeit für eine schnelle Fotoschau der letzten Zeit oder einer kurzen Spazierrunde mit dem Hund.

Die Vorteile des Thermomix sehe ich seither auch teilweise ein und muss sogar zugeben, dass ich sehr gespannt bin, wie sich das gute Ding im nächsten Frühjahr bei der Zubereitung von Sauce Hollandaise für den geliebten Spargel macht. Und ja, auch Plätzchen- und Hefeteig werde ich ihn mal zubereiten lassen. Und wenn ihr mögt, teile ich Euch meine Erfahrungen mit, ja?

Jetzt aber genug der langen Einführungsworte, los geht’s an den Rührtopf. Heute gibt’s das Rezept für eine Karotten-Ingwer-Suppe für kalte Herbstage. Lasst es Euch schmecken!

Karotten Suppe II

Karotten-Ingwer-Suppe

Zutaten für 4 Portionen

300 g    Karotten

30 g    Butter

1 Zwiebel

2 cm dickes Stück frischer Ingwer

400 g    Wasser

200 g    Milch

1 Brühwürfel

Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Zwiebeln in Stücke schneiden, 4 Sekunden/Stufe 4 hacken.
  2. Butter dazugeben, Varoma Stufe 2 Minuten/Stufe 2 andünsten.
  3. Karotten und Ingwer (jeweils in Stücke) dazugeben, 8 Sekunden/Stufe 3.
  4. Restliche Zutaten hinein geben, 10 Minuten/100°/Stufe 4 kochen.
  5. Zum Schluss ca. 10-20 Sekunden/Stufe 10 pürieren. Evt. mit Sahne abschmecken und servieren

Leberkäsesalat zur 5. Münchner Jahreszeit

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Die fünfte Jahreszeit Münchens ist in vollem Gange – „O’zapft“ is seit Samstag und alle pilgern auf die Theresienwiese. Ich war auch schon gleich mit von der Partie und nutzte ein paar wenige Sonnenstrahlen um den ersten Tag mit einem Spaziergang zu beginnen. Den Rest des Wochenendes waren die Zelte aber besonders beliebt, da uns der Wettergott nicht gut gesonnen war. So war ich ganz froh, am Sonntag an einem trockenen Plätzchen im Schützen Festzelt meine erste Mass zu genießen.

Leberkäsesalat III

Ganz untypisch für einen Foodie habe ich aber nur ein wenig am Brotzeitbrettl genascht und ansonsten ganz nach der Devise „des bissl was I ess, kann I auch trinken“ auf ein Hendl verzichtet.

Leberkäsesalat IV

Heute ist Wiesn frei aber ich gönne mir trotzdem ganz „weißblau“ einen feinen Leberkässalat auf Radi- und Radieschen Carpaccio. Wollt ihr auch?

Na dann bitte nachmachen!

Leberkäsesalat I

Leberkäsesalat auf Rettich-Carpaccio

Rezept aus dem Lust auf Genuss Magazin 2/2009

Zutaten für 4 Portionen

1 Winterrettich; ca. 400 g

4 – 6 Radieschen

Salz

1 Stange Lauch

1 Bund Schnittlauch oder 1 Kästchen Kresse

200 g Leberkäse in dünnen Scheiben

1 TL scharfer Senf

2 TL süßer Senf

1/2 TL gemahlenen Kümmel

1/2 TL Korriander

1/2 TL Pfeffer

1 EL weißen Essig

2 EL saure Sahne

3 EL Rapsöl

Zubereitung:

  1. Rettich schälen, Radieschen putzen, waschen, beides auf einem Gurkenhobel in dünne Scheiben hobeln. Mit etwas Salz mischen und ziehen lassen, bis die übrigen Zutaten vorbereitet sind.
  2. Lauch waschen, putzen, mit Grün in ca. 5 cm lange Stücke scheiden. Diese einmal längs halbieren, dann längs in dünne Streifen schneiden. Etwas Salzwasser aufkochen, Lauch in ca. 1 Minute bissfest kochen. Kalt abschrecken, abtropfen lassen.
  3. Schnittlauch abbrausen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden. Oder die Hälfte der Kresse aus dem Kästchen schneiden. Leberkäse in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.
  4. Beide Senfsorten mit Gewürzen, Essig, saurer Sahne und 1 EL Öl gut verrühren. Schnittlauch/Kresse, Lauch und Leberkäse untermischen und abschmecken.
  5. Rettich und Radieschen abtropfen lassen, vier große flache Teller dachziegelartig damit belegen. Mit dem restlichen Öl beträufeln. Leberkäsesalat in der Mitte verteilen und mit Kräutern garnieren.

Leberkäsesalat II

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