Müslikekse mit Schokolade aka Selfmade Hobbitkekse

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Früh aufstehen müssen mag keiner. Wenn man aber nicht wegen dem Job früh raus muss, sondern einen Flieger erwischen will, der einen in den Urlaub bringt, geht das schon besser.

Hobbit Keks III

Noch einfacher fällt das Aufstehen dann aber, wenn ein leckeres Frühstück die S-Bahnfahrt zum Flughafen versüßt. Und genau das war mein Antrieb, als ich letztens zwei Bleche Kekse in den Ofen schob.

Hobbitkeks V

Schon länger wollte ich mal wieder Kekse backen und so kam mir die Veröffentlichung der Müslikekse von Saskia gerade recht, musste ich also nicht mal lange nach dem passenden Keksrezept googeln. Ich nenne die knackig, süßen Kleingebäcke aber nicht Müslikekse, sondern Selfmade Hobbitkekse. Des Beschenkten Lieblingssünde an stressigen Arbeitstagen sind nämlich die Hobbitkekse von Brandt.

Hobbitkeks I

Ich kann nur sagen, die Überraschung ist geglückt. Die Kekse waren ein guter Trost für das frühe Aufstehen und ab sofort sollen “bitte immer Kekse vorhanden sein”. Na mal sehen ;)

Hobbitkeks VI

Selfmade Hobbitkekse

Rezept aus dem dem Buch Grüße aus meiner Küche – dort heißen sie Glückskekse

Zutaten für ca. 30 Kekse

125 g weiche Butter

115 g Zucker

125 g Mehl

1 Ei

200 g grobe Haferflocken

125 g gehackte Zartbitterschokolade

Hobitkeks II

Zubereitung:

1. Die Butter mit Zucker schaumig schlagen, anschließend Mehl und das Ei dazu geben und das ganze zu einem glatten Teig verrühren.

2. Haferflocken und die Schokolade vorsichtig unterheben.

3. Aus dem Teig mit den Händen 30 Kugeln formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und leicht flach drücken. Die Kekse nun noch bei 175° Grad ca. 15 Minuten backen lassen.

Hobbitkeks IV

Tatar vom Rind – Papa’s Bestes

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Am Wochenende war ich mal wieder bei meinen Eltern zu Hause. Ich mag diese Tage ganz besonders, denn dann steht viel Schönes an: Einen langen Spaziergang durch die Innenstadt machen, den besten Ausblick an einem meiner Lieblingsplätze genießen, den grandiosen Zwetschgendatschi meiner Mama naschen, ein Wintergrillen mit besonderem Fleisch (dazu bald mehr) veranstalten und ausgiebigst frühstücken.

Ich darf mir zu solchen Wochenenden dann meistens was wünschen. Entweder ein gemeinsames Kochen, Lieblingskuchen oder eine Spezialität des Hausherren. Wie gesagt, den Datschi hatte Mama ohne vorherigem Betteln schon vorbereitet. Aber gewünscht habe ich mir trotzdem noch etwas. Papas Tatar.

TATAR I

Aufmerksame Instagramfollower wissen um meine Vorliebe für Tatar. Gefühlt überall probiere ich es und mache persönliche Rankings. Meine Highlights in München sind bislang: Tantris Winebar, Literaturhaus, Café Reitschule, Nockerberg. Seit letzter Woche steht noch das Makassar auf der Liste. Eine liebe Freundin hat es empfohlen. Ich bin gespannt!

Also, ich liebe es. In vielen verschiedenen Varianten. Aber ganz besonders gerne mag ich das von meinem Vater. Ob nach einem langen Skitag als Brotzeit, zu einem Gläschen Wein an einem lauen Sommerabend oder auch zum Frühstück – ich kann das immer essen!

TATAR IV

So also bat ich ihn, das Sonntagsbrunch um ein fleischiges Detail zu erweitern und mir anschließend auch noch das Rezept aufzuschreiben. „Aber das geht doch net so leicht Töchterchen… Ich mach das immer nach Gefühl… Mei, jeder mag das anders… Na, das kann ich dir nicht schreiben….“ Als ich dann aber Abends nach Hause kam, empfing ich per E-Mail dann doch das Rezept. Du bist der Beste Papa, danke!

Und ihr, meine lieben Leser, werdet es ihm auch danken, da bin ich mir ganz sicher!

TATAR II

Das untenstehende Rezept ist also nun eine Angabe, die wandelbar ist. Eine Prise Salz mehr oder weniger geht dann ganz nach Geschmack. Am wichtigsten sind die Grundzutaten.

Ich persönlich mag das Tatar am liebsten auf einem Vollkornsemmerl oder einem Vollkornbrot. Butter darunter, oben nochmals Fleur de Sel und frische Zwiebelringe darauf. Dazu gerne Essiggurken oder Minimaiskolben und Eier in jeglicher Form. Ob als Spiegelei oder hart gekocht. Dabei passen Wachteleier ganz besonders, die sind nicht so groß und mächtig.

Wie esst ihr Euer Tatar am liebsten? Und habt ihr Tipps für mich, wo es gutes Tatar gibt?

Guten Appetit!

TATAR III

Tartar 

Zutaten für ca. 4 Personen

300 g sehr frisches Rindfleisch, Hüfte oder falsches Filet

Beim Metzger nur einmal durchdrehen lassen

Eine Schalotte sehr klein gewürfelt

2 sehr frische Eigelb

2 Esslöffel Ketchup

2 Esslöffel mildes, kaltgepresstes Olivenöl

2 Teelöffel Salz

1 Teelöffel weisser Pfeffer

1 Teelöffel scharfe Paprika

1 Teelöffel Zucker

1 gestr. Teelöffel Chillisalz

Wer mag:

1 Zwiebel in feine Ringe geschnitten

Essiggurken

Zubereitung:

Alle Zutaten gut vermengen und rasch servieren.

Dazu passt Butter auf Toastbrot oder die nordische Variante mit Pumpernickel.

Aufpassen: beim rohen Fleisch und rohen Eigelb herrscht Salmonellengefahr. Rasch essen!

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