Im Sommerkuchen Himmel – Himbeer-Crème Fraîche Kuchen

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Den Sommer festhalten! Das kann man mit diesem saftigen Himbeer-Kuchen ganz hervorragend!

Himbeerkuchen VI

Ich gebe zu, ich habe das hier zu sehende Exemplar schon vor ein paar Wochen gebacken. Damals war es noch richtig richtig Sommer und ich hatte einen Tag am See geplant. Es war ein ganz besonderer Tag, als eine sehr gute Freundin nämlich Geburtstag hatte. Und wir hatten Glück, der Jubeltag fiel auf einen wunderschönen, heißen Sommertag Mitte Juli. Einerseits natürlich toll, aber ziemlich schwer für mich, den perfekten Kuchen zu zaubern. Hatte ich es doch mit einer Schokoladenliebhaberin zu tun. Aber bei über 25 Grad schmilzt alles nur so dahin und ist vor allem nicht für den abendlichen Genuss zum anschließenden Geburtstagsgrillen geeignet. Tja, und da fiel mir der deliziöse Himbeer Crème Fraîche Kuchen aus dem Backbuch Zucker, Zimt und Liebe von der wundervollen Jeanny ins Auge. Beim nächsten Obststand gab es dann noch frische Himbeeren und ich konnte loslegen.

Himbeerkuchen I

Himbeerkuchen IV

Himbeerkuchen II

Himbeerkuchen V

Das Ergebnis ist wirklich superlecker! Frisch und soooo saftig! Wir saßen am See und haben so doll geschlemmt, dass wir schon fürchteten, beim baden unterzugehen. Wir haben es aber immer wieder zum Ufer geschafft und auch die Gäste beim Grillen waren ganz begeistert vom Kuchendessert!
Jetzt im Spätsommer schmeckt der Kuchen aber natürlich auch noch und kann zu jedem Ausflug problemlos ohne Schmelzgefahr mitgenommen werden! Wer keine frischen Himbeeren mehr bekommt, verbackt einfach gefrorene und genießt Stück für Stück beim wandern, den letzten Segeltagen oder beim Picknick im Park! Ich verschwinde auch gleich wieder in die Küche und backe ihn als Mitbringsel zu einem Wochenende in Österreich.

Genießt die hoffentlich freien Tage und lasst es Euch ganz gut gehen ihr Lieben!

Himbeerkuchen III

Himbeer-Crème Fraîche Kuchen

Rezept aus Zucker, Zimt und Liebe

Zutaten

115 g weiche Butter

175 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Prise Natron


150 g Zucker

2 Eier


200 g Crème Fraîche

200 g Himbeeren (auch tiefgekühlte Früchte funktionieren hier sehr gut, dann jedoch bitte nicht Auftauen vor dem Backen)

2 EL brauner Zucker

2 EL gehackte Pistazien

Puderzucker für den Zuckerguss

Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben.
 Mehl, Backpulver, Salz und Natron sieben, dann beiseite stellen.
  2. In einer anderen Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren. Die Eier nach und nach dazu geben. Die Mehlmischung nun abwechselnd mit dem Crème Fraîche dazu geben.
  3. Die Himbeeren vorsichtig unterheben (wenn man Tiefkühlhimbeeren benutzt, muss man gottseidank nicht ganz so vorsichtig sein) und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Mit 2 EL braunem Zucker bestreuen.
  4. In den Ofen geben und ca. 60-70 Minuten lang backen (der Stäbchentest hilft Euch weiter, nicht vergessen: jeder Ofen backt anders). Abkühlen lassen und eventuell mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft und gehackten Pistazien verzieren.

Himbeerkuchen VII

Garantiert ein Stück Südtirol – Ein Projekt das mir am Herzen liegt!

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Es gibt nach meinem geliebten Bayern nur ein Stückchen Land in der näheren Umgebung, sagen wir mal im Umkreis von 400 Kilometern, das ich ganz besonders liebe. Der ein oder andere Leser wird es sich schon denken können… es ist… Südtirol! Sicherlich liegt auch dazwischen viel wunderschönes, aber Norditalien hat doch etwas ganz spezielles, etwas magisches. Die Berge, die Menschen, das Flair und schlussendlich die vielen tollen Produkterzeugnisse.

Südtirol Liebe_text

Wenn ich mich in meinem Kopf in den Urlaub träume und die schönsten Erlebnisse vor mein inneres Auge rufe, kommt mir nach Australien und den USA sofort ein Minikurzurlaub vor knapp 3 Jahren in den Sinn – der Herbst 2012 in Südtirol. Ich werde es nie, niemals vergessen, in diesem gemütlichen und sogleich modernen Hotel aufzuwachen, auf den Balkon zu treten und die vielen reifen Apfelbäume um mich herum zu haben. Ich werde es nicht vergessen wie ich nach dem Frühstück durch die Apfelhaine gerannt bin und verschiedene Sorten vom Baum gepflückt habe um beim Verkosten herauszufinden welches mein Lieblingsapfel für die nächsten Monate sein wird… Hachja, ich könnte ewig so weiter schwärmen.

So habe ich mich also damals restlos in dieses Stückchen Land verliebt und reise so oft es geht dort hin. Sogar bei meiner Reise nach Soave konnte ich es ja nicht lassen und musste spontan auf der Hin- und Rückfahrt einen Zwischenstopp in Bozen einlegen.

Da die Liebe so groß ist und die Aussicht auf den nächsten Südtirol Besuch im Juli noch in weiter Ferne lag, freute ich mich sehr, zum Event “Garantiert ein Stück Südtirol” eingeladen zu werden. Man traf sich in Schuhbecks Kochschule und durfte auf sehr angenehme Weise von dem interessanten Europaprojekt erfahren. An drei verschiedenen Stationen wurde nämlich direkt am Produkt erklärt, warum die Werte Qualität, Herkunft und Sicherheit, den Mehrwert der europäischen Gütesiegel im Agrar- und Lebensmittelsektor bilden. Denn genau das sind Werte, die in Südtirol gelebt werden: es verbinden sich Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Mit Leidenschaft, Sorgfalt und Respekt vor der Natur. Das Ergebnis ist herausragender Geschmack und unverwechselbare Qualität – mit garantierter Herkunft. Und genau deswegen liegt mir persönlich dieses Projekt am Herzen.

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Von welchen drei herausragenden Produkten ist denn überhaupt die Rede? Verkostet werden durften Stilfser Käse g.U., Südtiroler Äpfel g.g.A. und Südtiroler Speck g.g.A..
Klar, jeder kennt Käse, Äpfel und Speck. Aber was bedeuten diese Abkürzungen dahinter?

Das sind sogenannte Herkunfts- bzw. Ursprungsbezeichnungen, die eine Garantie für Verbraucher darstellen, ganz besondere und unverwechselbare Produkte zu erwerben.

Garantiert ein Stück Südtirol

Die Abkürzung g.g.A. steht für “geschützte geografische Angabe”.
So haben Südtiroler Äpfel g.g.A. ihre Eigenschaften vor allem der geografischen Lage und dem mediterranen Klima Südtirols zu verdanken. Ganze 300 Sonnentage im Jahr, viel Regen im Frühling und das milde Wetter in Sommer und Herbst bieten perfekte Bedingungen für den Apfelanbau, welcher hier in bis zu 1000 Metern Höhe betrieben wird. Kühle Luftströme und warme Südwinde wechseln sich ab und im Zusammenspiel mit den kontrollierten, naturnahen und ökologischen Anbaumethoden ergibt sich die saftige und knackige Qualität.
Am spannendsten fand ich die Frage der Apfelbäuerin an uns, was wir schätzen, wie viele Äpfel die gesamte Region in einem Jahr produziert. Was schätzt ihr?
Könnt ihr Euch vorstellen, dass es so viele sind, dass jeder Mensch auf dieser Erde einen davon bekommen könnte? Ich war wirklich sehr überrascht!

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Auch der Südtiroler Speck hat die Bezeichnung g.g.A., denn die einzelnen Produktionsphasen des Südtiroler Speck g.g.A. werden streng und konsequent kontrolliert und seine unverkennbare Würze und sein leicht rauchiger Geschmack machen dieses Produkt einzigartig.
Was das Besondere am Südtiroler Speck ist, lernte ich an diesem Abend auch. Er ist unterscheidet sich von seinem Bruder aus dem italienischen Süden, dem Parmaschinken in dem Sinne, dass er nicht nur getrocknet, sondern auch noch geräuchert wird. So ist er genau eine Mischung aus dem süditalienischen Klassiker und dem deutschen geräucherten Schinken wie z.B. dem Schwarzwälder Speck.

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Als einziger Südtiroler Käse erhielt der Stilfser Käse im Jahre 2007 das Gütesiegel g.U., welches für “geschützte Ursprungsbezeichnung” steht. Es bedeutet, dass dieses Milcherzeugnis eine unverfälschte Qualität, Authentizität und die historische Beziehung zu seinem Ursprungsgebiet hat. Der Stilfser Käse g.U. ist ein typischer Käse aus Kuhmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen. Das Besondere: die Milch wird bei den Höfen, die zu 97% in mehr als 1000 m Höhe liegen, abgeholt und innerhalb von 48 Stunden verarbeitet. Nach einer Reifung von mindestens 62 Tagen kommt der schmackhafte Schnittkäse in den Verkauf.

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Viel gelernt und köstlich gegessen, denn nach den Vorträgen der authentischen Erzeuger selbst und einer kurzen Hommage an Südtirol von Herrn Schuhbeck persönlich ging es dann nochmal an die Teller. Es gab leckere Kartoffelnocken mit frischen Tomaten, Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser Käse g.U. sowie kalte Apfel-Ingwer-Creme aus Südtiroler Äpfeln g.g.A. mit Buttermilchmousse.

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Alle Informationen rund um das Projekt “Garantiert ein Stück Südtirol” und viele Rezepte gibt es auf der Webseite www.garantiertsuedtirol.eu.
Ich für mich gehe ab sofort noch bewusster einkaufen und freue mich schon jetzt auf den Herbst mit schönen Wandertouren durch die Berge Südtirols, einem knackigen Apfel im Rucksack, einer ordentlichen Speckbrotzeit auf der Alm und meine soooo geliebten Schlutzkrapfen!

 

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