Rhabarber Trifle Amour

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Für mich könnte der Frühling nie aufhören! Ich lieeeebe die Früchte dieser Jahreszeit und frage mich immer wie ich ohne sie auskommen kann, wenn aller Bärlauch verwelkt und aller Spargel geerntet ist und dann wird der Rhabarber auch noch giftig…

Nur die eingemachten Marmeladen und Kompotts und die Freude über Pfirsiche lassen mich den Verlust ertragen. Und die Vorfreude natürlich auf das nächste Jahr. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Aber jetzt heißt es noch genießen! Genießen dieser herrlichen roten, süßsauren Stangen.
Wer mir auf Instagram folgt, erinnert sich vielleicht an ein Blumen-Hugo und Grillfoto. Da gab es lecker Gegrilltes, das Rezept von einer lieben Freundin, welches ich euch bald vorstelle, und ich durfte mich um das Dessert kümmern.

Rhabarber Tira IMich hat die liebe Daniela vom Blog klitzeklein mal wieder mit einer Leckerei inspiriert, diesmal war es das Rhabarber-Crème fraîche-Trifle, das ich so, oder so ähnlich unbedingt nachmachen wollte.

Rhabarber Tira IVIch habe es also ein wenig abgewandelt – und nun ist es, passend zu diesem süßen Glas, das Rhabarber Trifle Amour, und ich sag es euch, es ist der Hammer! Zum Reinlegen!

Rhabarber Tira III

Rhabarber Trifle Amour

Zutaten für 4 mittelgroße Gläser

3 große Stangen Rhabarber
1/2 Päckchen Soßenpulver Vanille (zum Kochen; für 1/2 l Milch)
150 g Erdbeeren
2 Päckchen Vanillezucker
4  EL Zucker
250 g Crème fraîche
200 g Vollmilch-Joghurt
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
4–6 EL Orangensaft
3 EL Sekt
12 Löffelbiskuits
1–2 EL gehackte Pistazien

Zubereitung:

(1) Rhabarber waschen, die Schale grob abziehen und ihn in kleine Stücke schneiden.

(2) Erbeeren waschen, vom Grün befreien und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.

(3) Rhabarber und Erdbeeren mit einem Päckchen Vanillezucker und etwas Wasser aufkochen lassen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln.

(4) Das Soßenpulver und 2 EL kaltes Wasser glatt rühren und anschließend in die Rhabarbermischung rühren, nochmals kurz aufkochen. Das Kompott mit etwa 2 EL Zucker abschmecken und auskühlen lassen.

(5) In der Zwischenzeit, Crème fraîche mit Joghurt, Zitronenschale, 2 EL Zucker und Vanillezucker glattrühren.

(6) Orangensaft und Sekt (muss auch kein Sekt sein) mischen.

(7) Dann die Biskuits halbieren und jeweils 1,5 Biskuits in die Gläser legen. Mit Hilfe eines Löffels dann die Kekse mit der Orangensaft/Sektmischung beträufeln.  Anschließend die Hälfte des Kompotts auf die Gläser verteilen und obendrauß die Hälfte Creme streichen.

(8) Das Ganze nochmals wiederholen und dann die Gläser kalt stellen.

(9) Kurz vor dem Servieren, die Trifle mit den Pistazien bestreuen.

Rhabarber tiramisu_kwbDieses Dessert d’amour passt super als Leckerei zwischendurch, als Dessert nach einem salzig, leckeren Frühlingsgericht oder in einem Weckglas transportiert eignet es sich auch perfekt für ein Frühlingspicknick.

Rhabarber Tira II

Und mit diesem Rezept möchte ich gerne beim Rhabarber Event von Küchenplausch mitmachen. Viele tolle Blogger haben hier schon ihre Rezepte veröffentlicht, es lohnt sich bei der Zusammenfassung vorbei zu schauen!

Spargelsuppe

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Ich bin ganz im Spargelwahn, aber wenn nicht jetzt, wann dann! Der Countdown läuft!

Heute gibt es wieder etwas aus der Rubrik: Dinge vom Vortrag verwerten!

Diesmal heißt es, übrig gebliebene Sauce Hollandaise und Spargelsud zu einer Spargelsuppe verarbeiten.

Spargelsuppe II

Wie ihr schon wisst, mag ich ja Suppen in jeglicher Art und Weise. Brokkoli, Tomate, Schwarzwurzel… Nichts bleibt verschohnt um pürriert zu werden. Diesmal wird aber nichts pürriert sondern nur mit dem Sud und eben Sauce Hollandaise eine feine Cremesuppe hergestellt. Dazu dann ein paar Stücke von gekochtem Spargel und fertig ist eine leckere Vorspeise.

Spargelsuppe III

Spargelsuppe

Zutaten für ca. 3 Teller Suppe

Sauce Hollandaise (Rezept HIER, davon etwa die Hälfte)

1-2 EL Butter

etwas Mehl

ca. 400 ml Spargelsud

Salz, Pfeffer

ca. 6 Stangen gekochten Spargel

Spargelsuppe V

Zubereitung:

(1) Als allererstes stellt man eine klassische Mehlschwitze, also die Suppen (auch Soßen) Grundlage her. Dafür die Butter in einem Topf schmelzen lassen und Mehl Teelöffelweise unter ständigem Rühren mit einem Kochlöffel dazugeben. Ziel ist, Butter/Mehl Klumpfen zu haben.

(2) Dann den Spargelsud mit einer Schöpfkelle nach und nach dazugeben. Am Anfang etwas weniger und das erst gleichmäßig mit der Butter/Mehlmasse vermengen.

(3) Die Sauce Hollandaise dann Esslöffelweise ebenfalls unterrühren.

(4) Suppe mit Salz, Pfeffer, eventuell Muskatnuss abschmecken und nochmal mit einem Stabmixer aufschäumen.

(5) Spargelstangen in kleine Stücke schneiden und als Einlage in Suppe geben.

Ein gutes Glas Riesling (wir hatten einen leckeren von Philipp Heinz) ebenso wie Weiß- aber auch Schwarzbrot passen sehr gut dazu!

Spargelsuppe IV

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