Gefüllte Aubergine mit Raucharoma

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Es gibt Phasen im Leben, da kann man sich mit allem Zeit lassen, nachdenken und kreativ sein. Ob das dann produktiv ist hängt aber auch von Situation zu Situation ab. Und dann gibt es Phasen wie bei mir in diesen Wochen, in denen man keine Zeit hat und alles „unwichtige“ etwas schneller gehen muss. Essen ist für mich natürlich nie „unwichtig“ und wird immer einen hohen Stellenwert in meinem Leben haben. Dennoch bleibt manchmal nicht die Zeit, megakreativ zu sein. Und was macht man in solchen Zeiten? Also ich lasse mich dann gerne inspirieren. Im Fall des heutigen Rezepts von einer neuen Kollegin.

Aubergine IINeid

Hatte ich eines Tages zum Lunch doch wieder nur fix was beim Italiener bestellt, saß sie beim Mittagessen mit einer selbstgemachten, gefüllten Aubergine am großen Esstisch. Und ich war neidisch. Ich ärgerte mich über mich selbst, dass eben schon viele Tage lang nichts mehr selbstgemachtes meine Küche verließ. Promt nahm ich mir fest vor, genau so eine Aubergine an meinem nächsten freien Abend zu kochen. Gesagt getan und letzten Montag war es dann soweit.

Aubergine IV

Selbstgekocht ist doppelt gewonnen

Hachja, wie sehr genoss ich es, durch die Gänge des Supermarktes zu sausen und alle Zutaten in meinen Korb zu packen. Klar musste das auch schnell gehen, schließlich haben die Läden nach meinem Feierabend auch nicht mehr lange offen. Aber an diesem Montag lief ich nicht planlos wie viele Tage zuvor, sondern voller Tatendrang und einer fixen Idee durch die Gänge um frische Auberginen, Hackfleisch, Parmesan, Tomaten und Reis zu ergattern. Die Spezialzutat hatte ich ja schon zu Hause ;)

Aubergine VI

Dort angekommen legte ich meine Kochmusik auf und los ging die Schnippelei. Und ich wurde dann doch noch kreativ und kochte nicht so ganz 0815. Das Ergebnis? Köstlich, relativ schnell zubereitet und mit „Wow“ Effekt am nächsten Tag beim Kollegen Lunch. Diesmal waren die anderen dann neidisch ;)

Smoked Paprikapulver – La Chinata

Das Geheimnis, warum meine Variante besonders interessant schmeckt? Ich bin derzeit in ein besonderes Paprikapulver verliebt: La Chianta. Schon etwas länger ist es her, dass ich es geschenkt bekommen habe, aber erst jetzt habe ich es für mich entdeckt. Der smoked flavour macht jedes Gericht zu etwas Besonderem! Probiert es mal aus!

Aubergine I

Gefüllte Aubergine mit Raucharoma

Zutaten für 2-4 Portionen

2 Auberginen
200 g Rinderhackfleisch
1 Dose gehackte Tomaten mit Kräuter
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
La Chinata- smoked Paprikapulver
Petersilie fein gehackt
Geriebener Parmesan
Olivenöl und Butter

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Auberginen abbrausen, trockentupfen, halbieren und aushöhlen. Das Fruchtfleisch in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit heißem Olivenöl anbraten. Dann erst Hackfleisch zugeben, kurz anbraten lassen und das Auberginenfruchtfleisch ebenfalls hinzugeben.
  4. Die gehackten Tomaten und die Petersilie zugeben und alles köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
  5. Auberginenhälften mit der Füllung befallen und frisch geriebenen Parmesan darüber streuen. Auberginen in eine Auflaufform oder ofenfeste Pfanne legen, etwas Wasser angießen und ca. 30 Minuten im Ofen gar werden lassen.
  6. In der Zwischenzeit Reis kochen und mit Butter abschmecken.
  7. Zum Servieren nochmals frischen Parmesan darüber raspeln und mit Kräutern servieren.

Wer das Ganze lieber Vegetarisch mag, kann natürlich auch das Hackfleisch weglassen oder durch Räuchertofu ersetzen.

Aubergine III

Verratet ihr mir, was ihr so zaubert, wenn ihr eigentlich nicht wirklich viel Zeit habt und trotzdem kreativ kochen wollt?

Limonaden Mini – Guglhupf

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Ein kalter, sehr kalter Februarsonntag an dem die Flocken nur so fielen. Eigentlich wollte ich mir einen gemütlichen Vormittag auf der Couch machen und endlich die vielen Magazine und Kochbücher durchblättern, die hier herumliegen. Doch zuerst klickte ich mich durch das WWW und mir lief das Wasser im Mund zusammen, was meine Kollegen so zaubern. Bei einem Rezept blieb ich dann hängen: kleine Limo Gugelhupfe! Spontan entschied ich: das mach ich jetzt!

Limogugl IIX

Limonade suchen

Ich schälte mich aus den Kuscheldecken und tappte in die Küche. Limonade, Limonade… hast du sowas überhaupt Amelie? Kurz den Vorratsschrank durchwühlt und tatata, da war sie – eine Rhabarber – Cassis Limonade! Ich wusste sofort, wo ich dieses hübsche Fläschchen gekauft hatte. Ein wunderwunderschöner Spätsommertag war das, als ich in Münchens Süden zum Herrmannsdorfer fuhr. Nach ganz viel Schweine gucken und Spazierengehen rund um das Gelände musste man sich ja stärken… Der Bioladen verkauft hier Süßes und Deftiges zum Sofortverzehr im lauschigen Innenhof als auch zum Mitnehmen für Zuhause. Die Limo musste damals mit!

Limogugl VI

Limogugl IV

Rhabarber geht immer

Sofort öffnete ich das Fläschchen, nahm einen Schluck und was soll ich sagen: Rhabarber geht ja immer: Flashback bzw. Vorfreude auf den Sommer! Und dann rührte ich drauf los und füllte die kleinen Guglformen mit nach Vanille und Früchten duftenden Teig.

 

Limogugl IX

Requisite gesucht

Während die kleinen Glücksküchlein dann im Ofen goldbraun backten, suchte ich in der Wohnung nach der passenden Requisite. Lange dauerte das nicht, denn ich fand diese kleinen Gummi – Himbeeren direkt auf dem Schreibtisch. Mein Gott, wie lange hatte ich sie nicht gegessen… Jahre bestimmt! Aber letztens, bei einer langen Zugfahrt nach Hamburg hab ich mir die Kindheitserinnerung dann gekauft. Viele kann man da aber leider auf einmal nicht essen, deswegen waren sie übrig – perfekte Begleiter für dieses Fotoshooting.

Limogugl X

Ein bisschen Fasching

Und während ich dann die Fotos schoss stellte ich fest, dass der Aufbau ja ganz nach Fasching anmutet! Buntes Konfetti mit lecker, luftigem Süßkram dazwischen – perfekt für diese Jahreszeit! In diesem Sinne, viel Spaß beim Naschen!

Limogugl VII

Limonaden Guglhupf in Mini

Rezept nach mycookingloveaffair

Zutaten für ca. 40 Minigugl

4 Eier (M)
120g Zucker
1 Vanilleschote, Mark
1 Prise Salz
80ml neutrales Öl
200g Mehl
2 TL Backpulver
80 ml Limonade
6 EL Puderzucker
2 EL Limonade

Zubereitung:

  1. Eier, Zucker und Mark einer Vanilleschote cremig rühren. Öl zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und zum Teig geben. Zuletzt Limonade unterrühren. In Minigugelformen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober-/Unterhitze) für 20 Minuten goldbraun backen.
  2. Nach dem Auskühlen aus Puderzucker und Limonade den Guss mischen und die Mini Gugl glasieren.
  3. Die Gugl sofort vernaschen oder in kleinen Tütchen verschenken.

Limogugl I

Abwandlung:

Wer mag, kann den Teig auch in etwas größere Guglhupfformen umfüllen und auch je nach Belieben noch gefrorene Beeren untermischen. Ist ebenfalls ein schönes Geschenk.

Und ein weiteres Gutes hat es: die neuen Kollegen durften sich über die erste Backladung zum Einstand freuen. Ich soll das ruhig öfters machen meinten sie… Hm, mal sehen ;)

Limogugl III

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